Neue Techniken müssen einen eindeutigen Wertzuwachs gegenüber vorher bestehenden Methoden aufweisen und die vorher bestehenden Methoden an Risiken unterbieten und die Gefahren minimieren. Bei der Beurteilung des Stimulationskatheters mit der Möglichkeit Medikamente zu injizieren und eine gepulste Hochfrequenzbehandlung durchzuführen kann die Risikoanalyse durch eine Bewertung der einzelnen Arbeitsschritte durchgeführt werden.

Der Stimulationskatheter gehört zu den invasiven Maßnahmen. Diese haben jedoch im Laufe der letzten Jahre an Komplikationshäufigkeit eindeutig eingebüßt, da die Erfahrungen der praktizierenden Ärzte gewachsen sind und die Materialien im Laufe der Jahre besser wurden. Als Anlage füge ich dieser Zusammenfassung einige Monographien bei, welche exemplarisch für die Beurteilung der Komplikationen sind. Es ließe sich noch eine größere Anzahl zusammenstellen. Ich habe mich auf diese beschränkt, da diese Arbeiten schon Zusammenfassungen sind.

Der Stimulationskatheter wird durch eine Führungskanüle in den Epiduralraum oder an die sonstigen gewünschten Zielobjekte herangeführt und anschließend in den vorbestehenden Höhlen vorgeschoben. Seine Lage wird durch Stimulation kontrolliert, das heißt mit niedefrequenten Impulsen (circa 5 Hertz) werden motorische Reaktionen ausgelöst und somit die Nähe zu einem motorischen Nerven oder einem Muskel dokumentiert oder durch höheren Frequenzen (80 bis 100 Hertz) eine sensible Stimulation durchgeführt und der Abstand zu sensiblen Nerven daraus abgeleitet. Durch die Stimulation kann sogar festgestellt werden, ob der Elektrodenkatheter epidural oder subdural liegt. Durch diese Stimulation kann den Ort der Schmerzauslösung "erkennen", dadurch kann eine selektive Platzierung der Elektrodenspitze gewährleistet werden. Röntgenkontrastdarstellungen sind überflüssig. Um die Risiken dieses Multifunktionskatheters zu beurteilen, können folgende Schritte einzeln analysiert werden:

  1. Die Punktion
  2. Die Kontrastmittelinjektion, falls notwendig
     
  3. Die Komplikationsraten von Kathetern im Epiduralraum
     
  4. Die Komplikationsrate der spinalen Elektrostimulation des Rückenmarkes oder peripherer Nerven
     
  5. Die Komplikationsrate der gepulsten Hochfrequenzstimulation
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